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Kraft und Richtung durch den Leib Christi

Landau Pfarrverband am 17.06.2021

2021-06-17#Fronleichnam_St-Maria_2021-06-03_IMG5839.JPG info-icon-20px Aigner Josef
Kaplan Kunz spendete den eucharistischen Segen

Pfarrei St. Maria feiert Fronleichnamsfest

Zum Hoch­fest des Lei­bes und Blu­tes Chris­ti hat­ten sich zahl­rei­che Gläu­bi­ge am Fron­leich­nams­tag, dar­un­ter auch Ver­tre­ter der Stadt und der kirch­li­chen Gre­mi­en, zum Fest­got­tes­dienst in der Stadt­pfarr­kir­che St. Maria ein­ge­fun­den. Kaplan Peter Kunz lud die Got­tes­dienst­be­su­cher ein, sich wie­der bewusst zu machen, dass Jesus Chris­tus durch sei­nen Leib und durch sein Blut in unser Leben getre­ten ist und uns dadurch ganz nahe ist.

Auf Grund der Ein­schrän­kun­gen der der­zei­ti­gen Pan­de­mie­si­tua­ti­on kön­ne das Fron­leich­nams­fest in die­sem Jahr nicht so pracht­voll gestal­tet wer­den wie üblich mit Pro­zes­si­on, Blu­men­tep­pi­chen, Ker­zen und dem künst­li­chen Him­mel, unter dem das Aller­hei­ligs­te tra­di­tio­nell durch die Stra­ßen getra­gen wird. Jedoch las­sen uns die­se Ein­schrän­kun­gen erfah­ren, wie unschein­bar das ist, was im Mit­tel­punkt steht: Ein klei­nes Stück Brot – der Leib Chris­ti, von dem das Fest sei­nen Namen hat: Fron-leich­nam, des Her­ren Leib“, so der Kaplan. Die­ses klei­ne Stück Brot kon­fron­tie­re uns mit dem, was die Kir­che aus­ma­che, näm­lich die Eucha­ris­tie. Sie sei gewis­ser­ma­ßen das Herz des kirch­li­chen Lebens. Wir fei­ern das, was Jesus für uns getan hat. Durch den Emp­fang der Hei­li­gen Kom­mu­ni­on wer­den wir ein­be­zo­gen in die­ses Gesche­hen zum Heil aller Men­schen“, bekräf­tig­te Kaplan Kunz. Wir Men­schen sei­en auf­ge­ru­fen, als Chris­ten zu leben und selbst zum Brot zu wer­den für die Men­schen die­ser Welt, die unter vie­len Arten von Hun­ger leiden.

Anstel­le der tra­di­tio­nel­len Pro­zes­si­on lud der Geist­li­che zu einer Zeit der Stil­le und Anbe­tung vor dem Aller­hei­ligs­ten ein, auf dass wir Gläu­bi­gen uns dar­an erin­nern, dass wir als Chris­ten beru­fen sind, unser Leben in die Gegen­wart Got­tes zu stel­len und in ihm Kraft und Ori­en­tie­rung fin­den. Wir sol­len zum Segen wer­den für uns und unse­re Mit­men­schen. Der, der für uns zum Brot gewor­den ist, geht mit uns und lässt uns zum Ziel gelan­gen“, so Kaplan Kunz abschlie­ßend. In die­sem Sinn knie­ten nach der Fei­er der Eucha­ris­tie die Gläu­bi­gen vor dem Aller­hei­ligs­ten nie­der und bete­ten zu Jesus, der sich uns Men­schen als Spei­se und Trank hin­ge­ge­ben hat­te und gegen­wär­tig ist in jeder Fei­er der Eucha­ris­tie. Die­se Gebe­te wur­den musi­ka­lisch stim­mungs­voll umrahmt von Regio­nal­kan­tor Chris­ti­an Mül­ler an der Kir­chen­or­gel. Nach dem Vor­trag der Für­bit­ten, auf dass der Leib und das Blut Chris­ti uns Kraft und Rich­tung für unse­re Leben geben mögen, ende­te der Fest­got­tes­dienst mit dem eucha­ris­ti­schen Segen.