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Was tue ich, wenn...?

...wir unser Kind taufen lassen wollen bzw. ich mich taufen lassen will?

Eine Tau­fe ist immer ein Grund zur Freu­de für Eltern und für die Pfarr­ge­mein­de, zu der es auf­grund sei­nes Wohn­or­tes gehört. Des­halb fin­det vor einer Tau­fe ein Gespräch zwi­schen Eltern und Seel­sor­ger statt. Im Wei­te­ren wäh­len sich Eltern eine(n) Paten/​Patin, der/​die das Kind auf sei­nem Weg als katho­li­scher Christ beglei­tet. Da er/​sie Weg­wei­ser im Glau­ben sein soll, muss er/​sie selbst das 16. Lebens­jahr voll­endet haben, selbst getauft und gefirmt sein und natür­lich der katho­li­schen Kir­che ange­hö­ren. Er darf nicht Vater oder Mut­ter des Kin­des sein.

Ort für die Tau­fe ist die Pfarr­kir­che der Eltern. Die Tau­fen von Kin­dern fin­den in den Stadt­pfar­rei­en Land­au-St. Maria und Land­au-St. Johan­nes an fes­ten Ter­mi­nen statt, die Sie dem Pfarr­blatt”, das in den Kir­chen auf­liegt, ent­neh­men kön­nen. Tauf­ter­mi­ne in den klei­ne­ren Pfar­rei­en Zehol­fing und Kam­mern wer­den indi­vi­du­ell ver­ein­bart. Auch die Fei­er der Tau­fe wäh­rend des sonn­täg­li­chen Gemein­de­got­tes­diens­tes ist in Abspra­che möglich.

Die Tau­fe von Erwach­se­nen und Kin­dern ab dem 12. Lebens­jahr ist dem Bischof vor­be­hal­ten. Am Anfang steht ein Gespräch mit dem Seel­sor­ger, der mit dem Tauf­be­wer­ber das Katechu­me­nat” als Vor­be­rei­tungs­zeit bespricht und plant.

In jedem Fall gilt: Set­zen Sie sich immer früh­zei­tig mit dem Pfarr­amt in Verbindung!

...das eigene Kind die Erstkommunion feiern möchte?

Auf die Fei­er der Erst­kom­mu­ni­on berei­ten der schu­li­sche Reli­gi­ons­un­ter­richt der 3. Klas­se, die nach­mit­täg­li­che Tisch­grup­pen sowie das gläu­bi­ge Leben in der Fami­lie vor. Am Beginn steht ein Eltern­abend im Herbst des neu­en Schul­jah­res, bei dem alle wich­ti­gen Fra­gen zwi­schen Seel­sor­ge­rIn­nen und Eltern bespro­chen wer­den. Die Fei­er der Erst­kom­mu­ni­on wird in den ein­zel­nen Pfarr­ge­mein­den des Pfarr­ver­ban­des jeweils an den Sonn­ta­gen vor oder nach dem Fest Chris­ti Him­mel­fahrt” gefeiert.

...der junge Christ die Firmung empfangen möchte?

Die Fir­mung soll den her­an­wach­sen­den jun­gen Chris­ten stär­ken für sein ver­ant­wor­tungs­vol­les Ent­schei­den in vie­len Fra­gen des eige­nen Lebens. Der eige­ne Glau­ben, den er ken­nen­ge­lernt hat, soll ihm dabei Richt­schnur sein und bleiben.

Im Bis­tum Pas­sau wird die Fir­mung ab 16 Jah­re gespen­det. Das heißt, die Fir­mung kann ab dem Jahr emp­fan­gen wer­den, in der die Firm­be­wer­be­rin bzw. der Firm­be­wer­ber 16 Jah­re alt wird. Zulas­sungs­vor­aus­set­zung für die Spen­dung der Fir­mung ist die Vor­be­rei­tung auf das Sakra­ment, die im Herbst beginnt. Die Jugend­li­chen des ent­spre­chen­den Jahr­gan­ges wer­den Ende Juli vom Pfarr­ver­band ange­schrie­ben und zum ers­ten Tref­fen ein­ge­la­den. Die Firmbewerber*innen wer­den im pas­to­ra­len Raum (Pfarr­ver­bän­de Auf­hau­sen, Eichen­dorf, Land­au und Sim­bach) inhalt­lich ein­heit­lich vor­be­rei­tet. The­men­be­rei­che sind: Ich-Du-Wir, Glau­be, Gott und Firmung.

Die Fir­mung wird für den Pfarr­ver­band Landau/​Isar jähr­lich ein­mal in der Stadt­pfarr­kir­che St. Maria gespen­det. Der Firm­termin wird recht­zei­tig vor­her vom Bischöf­li­chen Sekre­ta­ri­at in Pas­sau mit­ge­teilt. Aus Anlass der Fir­mung kön­nen die Eltern der Firm­lin­ge eine Befrei­ung vom Schul­un­ter­richt beantragen.

...ich das Sakrament der Versöhnung empfangen will?

Das Sakra­ment der Ver­söh­nung (Beich­te) kann in Land­au — St. Maria jeden Sonn­tag um 8.00 Uhr vor dem Got­tes­dienst emp­fan­gen wer­den. Außer­halb die­ser Zeit wen­den Sie sich direkt an die Geist­li­chen des Pfarrverbandes.

In der Advents- und Fas­ten­zeit fin­den im Pfarr­ver­band Buß­got­tes­diens­te statt. Im Anschluss dar­an besteht auch Beichtgelegenheit.

...das Sakrament der Ehe in der Trauung gefeiert wird?

Dem Emp­fang des Ehe­sa­kra­men­tes geht ein Vor­be­rei­tungs­kurs vor­an. Über deren Ter­mi­ne infor­miert Sie das Pfarr­ver­bands­bü­ro Landau/​Isar.

Fra­gen Sie recht­zei­tig nach (ca. 1 Jahr vor­her), ob zu dem von Ihnen gewünsch­ten Ter­min eine Trau­ung statt­fin­den kann. Nach der Ter­min­ver­ein­ba­rung mit dem Pfarr­amt wird der Seel­sor­ger mit Ihnen ein Vor­be­rei­tungs­ge­spräch füh­ren, bei dem Ihre Per­so­na­li­en auf­ge­nom­men wer­den und geprüft wird, ob Sie nach kirch­li­chem Recht hei­ra­ten kön­nen. Eben­falls wird er mit Ihnen Fra­gen zum Ablauf und der Gestal­tung der Trau­ung besprechen.

…wieder die Aufnahme in die Kirche erfolgen soll?

Die Ent­schei­dung, zu der Kir­che aus­zu­tre­ten, ist nicht unum­kehr­bar, son­dern kann jeder­zeit revi­diert werden.

Bit­te ver­ein­ba­ren Sie dazu einen Ter­min mit dem Pfarr­ver­bands­bü­ro Landau/​Isar. Der zustän­di­ge Seel­sor­ger wird mit Ihnen ein Gespräch dar­über füh­ren, Sie nach den Grün­den zu Aus­tritt und Rück­kehr befra­gen und mit Ihnen den ent­spre­chen­den Antrag beim Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at in Pas­sau stellen.

...das Sakrament der Krankensalbung gespendet werden soll?

Das Sakra­ment der Kran­ken­sal­bung wird ein­mal im Jahr wäh­rend der Fas­ten­zeit in allen Pfarr­ge­mein­den des Pfarr­ver­ban­des wäh­rend des Got­tes­diens­tes gespendet.

Ansons­ten wen­den Sie Sich in schwe­rer Krank­heit oder bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit an die Seel­sor­ger des Pfarr­ver­ban­des oder an den Seel­sor­ger des DonauI­sar-Kli­ni­kum Land­au, um mit die­sen einen Ter­min für die Spen­dung der Kran­kensakra­men­te zu ver­ein­ba­ren. In drin­gen­den Fäl­len errei­chen Sie die Seel­sor­ger auch unter den auf dem Anruf­be­ant­wor­ter des Pfarr­ver­bands­bü­ros ange­ge­be­nen Rufnummern.

...ein Angehöriger / eine Angehörige beerdigt werden muss?

Mit dem Pfarr­ver­bands­bü­ro wer­den die Ter­mi­ne für Aus­seg­nung, Rosen­kranz und Beer­di­gung über das von Ihnen beauf­trag­te Beer­di­gungs-Insti­tut vereinbart.

Der Geist­li­che wird sich dar­an anschlie­ßend bei Ihnen mel­den, um einen Ter­min für ein Trau­er­ge­spräch zu ver­ein­ba­ren und offe­ne Fra­gen zu klären.

Die Beer­di­gung von Per­so­nen, die aus der Kir­che aus­ge­tre­ten sind, sieht das kirch­li­che Recht grund­sätz­lich nicht vor. Ein kirch­li­ches Begräb­nis kann im Ein­zel­fall gewährt wer­den. Dar­über ent­schei­det im Gespräch mit den Ange­hö­ri­gen der Seelsorger.